Glaubet den Lehrern nicht,glaubet den Büchern nicht, glaubet auch mir nicht. Glaubet nur das, was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und den anderen zum Wohle dienend erkannt habt. (Buddha)
   
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  Philo-Psycho
 
Wer nun den Begriff >Psycho< gleich mit  >beschränkt oder gestört< verbindet, hat sich in diesem Fall geirrt, denn auf dieser Seite möchte ich hin und wieder je nach Lust und Laune einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen.

 
Ich habe diese Seite >Philo-Psycho< genannt, weil ich zum einen gern philosophiere und zum anderen allein der Begriff Gedanken eng mit dem Begriff Philosophie verknüpft ist, denn was ist Philosophie denn anderes, als sich Gedanken zu machen über Dinge die uns umgeben, vor allem solche, die wir zwar oft spüren, erahnen, jedoch weder sehen noch anfassen, weder beweisen noch widerlegen können.
 
Und weil die Grenze zwischen Philosophie und Psychologie oft fließend ist, zumindest wenn der Mensch selbst in jenen Gedanken eine Rolle spielt, heißt das hier eben Philo-Psycho.

Während ich mir nun überlegte, womit ich hier mal beginnen soll, machte ich mir weitere Gedanken über den Begriff Gedanken. Ist der Mensch überhaupt in der Lage sich von Gedanken zu befreien, außer während irgendwelcher meditativer Zustände in denen dies möglich sein soll? Werden wir nicht tagaus tagein, während jeder Sekunde unseres wachbewussten Zustandes, verfolgt von irgendwelchen Gedanken?

Ob der Mensch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten ist dem es gegeben ist, oder der dazu verdammt ist - manchmal kommt es mir so vor - sich Gedanken zu machen?
Ich mache mir gerade Gedanken, ob sich das wirklich mit Sicherheit sagen lässt.
 
Es gibt da z.B. in der Tierwelt oft so Erstaunliches zu beobachten, dass mir manchmal erhebliche Zweifel kommen ob Tiere wirklich so gedanken-los sind, wie unsere Wissenschaft es ihnen allgemeinhin unterstellt.

Es mag die Art und Weise wie wir uns Gedanken machen vielleicht tatsächlich einzigartig sein, denn ich denke, was unsere Art zu denken so einzigartig macht ist die Tatsache, dass wir die Fähigkeit besitzen unsere Gedanken zu hinterfragen. Wir können uns Gedanken über unsere Gedanken machen. Aber ob selbst die klügsten Tiere dazu auch in der Lage sind?
Ich weiß es nicht und ich weiß auch nicht, ob es schon vermeintlich eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse gibt die belegen, dass Tiere es nicht können, weil ihnen dazu die Voraussetzung schlechthin fehlt, sich-seiner-Selbst-bewusst-sein.
 
Und selbst wenn es dafür auch schon, wie auch immer erlangte Belege gäbe, hätte ich so meine Zweifel.
 
Überhaupt zweifle ich grundsätzlich an allem was mir als „wissenschaftlich erwiesen“ vor die Nase gehalten wird. Es gibt nur eines, an dem ich keinerlei Zweifel habe und das sind die Dinge, die mir täglich aufs Neue vor Augen geführt werden und die ich deshalb immer wieder selbst sehen, anfassen, fühlen, erfahren aber auch immer wieder aufs neue hinterfragen kann. Und das bedeutet, dass ich nicht einfach vorbehaltlos glaube, was ich sehe, denn manchmal sind Dinge anders als sie zu sein scheinen.
Und was eigene Erfahrungen und Erkenntnisse betrifft, so gelten diese für mich immer nur so lange, bis sie im Zuge meines eigenen inneren Wachstums durch neue ersetzt oder ergänzt werden.
Und etwas z.B. nur zu hören oder zu lesen, oder durch die modernen Medien vermittelt zu bekommen, hat für mich nicht das Geringste mit Wissen zu tun, sondern lediglich Wahrnehmunb und  Glauben, mit vielleicht – vielleicht nicht, denn das sind Dinge, die für mich im endlosen Raum der Wahrscheinlichkeiten, des Möglichen oder der Illusionen schweben. Es sind die Dinge, die mir immer wieder die Erkenntnis vermitteln

 

>ich weiß, dass ich nichts weiß<

 

Das bedeutet nun nicht, dass ich allen derzeit geltenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und allen daraus resultierenden, unser tägliches Leben erleichternden, modernen Errungenschaften ablehnend gegenüberstehe.
Keineswegs. Solange sich etwas als gut, nützlich und hilfreich erweist, stehe ich dem offen gegenüber und nehme es auch gerne an. Nur hänge ich mein Leben und mein Seelenheil nicht daran, was soviel heißt, wie, offen zu sein für das was das Leben einem schenkt, aber auch bereit, es jederzeit wenns sein muss unvermittelt wieder loszulassen.
 
Ich denke es gibt nur eines, was absolut sicher ist und von dem ich sage, das ist etwas was ich weiß! Alles, zu dessen Wahrnehmung der Mensch mit seinen Sinnen fähig ist, ist

v e r g ä n g l i c h.

 

Und etwas anderes, was sich seit Menschengedenken immer wieder bewahrheitet hat ist,
 

>Die Erkenntnisse von heute
sind die Irrtümer von morgen<.

 Was auch bedeutet, die Wahrheiten von heute sind die Un-Wahrheiten von morgen.
Aus dieser Erkenntnis heraus hab ich es mir zu Eigen gemacht, die Gegenwart zum Hauptwohnsitz meines Bewusstseins zu machen und dem weisen Rat von "Captain Jean Luc Picard" (Star Trek-Das nächste Jhdt.) 
zu folgen, wer immer ihm diese Worte in den Mund gelegt haben mag:

>Mach das Heute immer
  zum Wertvollsten was Du hast,
   
        denn das Heute kehrt niemals wieder<
Aus Star Trek - Das nächste Jhdt. Folge:
>Die Sonde<

 
 Das Heute ist der einzige Moment in dem ich lebe. Im Gestern lebe ich nicht mehr, im Morgen noch nicht.
Das ganze Leben in seiner Wirk-lichkeit findet einzig und allein im Heute statt, denn im Heute liegt die einzige Gelegenheit Entscheidungen zu treffen und zu handeln.
Selbst die Entscheidung etwas auf morgen zu verschieben, können wir nur im Heute, im Hier und Jetzt treffen und zwar nur in diesem einen Augen-Blick, jenem Moment in dem das Ja oder Nein unsere Lippen verlässt. Und der ist kürzer  als ein Wimpernschlag. 
 
 
 

 
 
 
 

 
 


 

 
                                               
 



 

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