Glaubet den Lehrern nicht,glaubet den Büchern nicht, glaubet auch mir nicht. Glaubet nur das, was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und den anderen zum Wohle dienend erkannt habt. (Buddha)
   
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  Tod - immer wieder gern
 

I
ch meine natürlich nicht den Tod selbst, sondern das Thema bzw. Themen rund um den Tod. Seit Menschengedenken ganz oben auf der Hitliste jener großen Fragen der Menschheit.
Den meisten Menschen in der sog. zivilisierten Wohlstandgesellschaft ist es längst klar, dass dies eine der Fragen ist, die wir nie beantworten werden können, doch solange wir uns in physischer Manifestation hier auf der Erde herumtreiben, haftet diese Frage an uns wie die Drogen an einem Junkie. Wir kommen nicht davon los
.
Und obwohl wir alle wissen, dass jeder den wir fragen die Antwort genauso wenig kennt, wie wir selbst, stellen wir die Frage dennoch immer wieder.
Viele, vielleicht sogar die meisten, haben Angst vor dem Tod. Und vielleicht ist für sie der einzige Trost der ihre Angst ein wenig mildern kann, zu hören, dass sie mit ihrer Angst nicht allein sind, dass es eben den meisten anderen genauso geht. Ich gehöre z.B. zu denen, die überhaupt keine Angst vor dem Tod haben. Es scheint mir sogar völlig unsinnig, sich vor etwas so Allltäglichem und Selbstverständlichem zu fürchten wie dem Tod.
Aber meine Selbstverständlichleiten gelten eben nur für mich selbst und sind für andere wenig hilfreich und von Bedeutung.

Ich bin viel zu sehr damit beschäftig zu leben. Und gerade weil ich weiß, dass meine jeweilige Lebenszeit begrenzt ist, will ich soviel wie möglich von dem mitbekommen, was für mich von Bedeutung ist. Leben ist für mich Vollbeschäftigung. Es gibt so viel zu sehen, zu erfahren, zu lernen, da will ich meine kostbare Zeit nicht mit der Angst vor etwas Unabänderlichem verschwenden.
Niemand weiß was danach geschieht. Entweder ist da nichts, oder es geht in irgendeiner Form weiter. Aber selbst wenn es weitergeht – und ich gehöre zu denen, die davon überzeugt sind – wird das Leben danach unvergleichlich anders sein. Und mit der Frage ob es tatsächlich weitergeht und wie, kann ich mich auseinandersetzen wenn es soweit ist.
Irgendwann ist jeder "dran", das ist ja nun mal Fakt, und niemand weiß ob es nicht vielleicht schon morgen ist. Und wenn es mir vergönnt ist bewusst zu sterben, möchte ich mir sagen können, das Lebens war voll o.k. und mich noch mal zurückerinnern, wie an einen schönen Urlaub.
Und Urlaubserinnerungen sind im Nachhinein meistens angenehm, selbst wenn währenddessen nicht immer alles glatt gelaufen ist, denn meistens können wir später sogar über die Dinge die schiefgelaufen sind lächeln oder gar lachen.

Und genauso wenig, wie ich mir einen Urlaub versauen würde, indem ich mich jeden Tag mit dem Gedanken quäle, dass er mal zu Ende geht, versaue ich mir mein Leben mit der ständigen Angst vor dem Tod.
Ich hab nicht mal Angst vorm Sterben. Das einzige was ich mir wünsche ist, bis zum Schluss möglichst gesund zu sein. Und dann bin ich neugierig und gespannt auf das was kommt und wieviel von dem, an das ich mein Leben lang geglaubt habe noch übrig bleibt.
In dem Sinne Leute, lasst öfter mal die "Sau raus" und gönnt Eurem inneren Schweinehund mal ein wenig Auslauf und tanzt im Hier und Jetzt solange Ihr noch könnt.

Mach das Heute immer zum Wertvollsten was Du hast,
denn das Heute kehrt niemals wieder<
Aus Star Trek Das nächste Jahrhundert -Folge
>Die Sonde< Ausspruch v. Captain Picard

Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig
wie die Art wie wir gelebt haben.
Aus Star Trek >Treffen der Generationen<
Ausspruch v. Captain PicardSchlussszene


 
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